Sengsengebirge- Überschreitung

Spering 1605 m - Schillereck 1748 m - Hochsengs 1838 m - Gamskogel 1710 m - Rohrauer Größtenberg 1810 m - Seekopf 1845 m- Hoher Nock 1963 m - Gamsplan 1902 m - Wagenschartenspitze 1842 m - Brandleck 1725 m - Mayrwipfl 1736 m

Juni 2019

Oberösterreichische Voralpen




Vom Hinterstoder-Bahnhof in St. Pankraz wandert man entlang einer asphaltierten Straße bis man beim Speringbauer auf einen Forstweg wechselt. Ein steiler Waldpfad zweigt rechts ab Richtung Spering und man steigt in Serpentinen durch den Wald und über teilweise offene Hangflächen auf. Einige Male wird dabei eine Forststraße überquert und man erreicht nach einiger Zeit die Funkstation. Der Weg zum Sperrung zweigt links ab. Die ersten Meter führen über die Schotterstraße bergab, bis erneut ein schmaler Pfad links in Richtung Spering-Gipfel abzweigt. Über einen mäßig steilen, zu dieser Jahreszeit aufgrund der Schneeschmelze oft rutschigen und erdigen Wiesenhang gelangt man bis auf den Grat. Dieser führt in leichtem Auf und Ab durch latschenbesetztes Gebiet zum Gipfel des Sperings. Bis zur Funkstation wird nun der selbe Weg wieder abgestiegen. In östliche Richtung folgt man dem Wanderweg durch die Latschen bis zum Schillereck und weiter zum Gipfel des Hochsengs. Der Weg führt dabei mal bergauf und mal bergab. Vom Hochsengs steigt man sehr steil durch felsiges Gebiet zum Uwe-Anderle-Biwak ab und passiert in weiterer Folge ein großes Felsentor, die Luckerte Mauer. Wenige Höhenmeter steigt man dann zum Gipfel des Gamskogels auf. Man folgt dem Sengsengebirgs-Höhenweg weiter bis zum Rohrauer Größtenberg. Hier muss man einige Höhenmeter zum Rottalsattel absteigen und gelangt nach einem weiteren Aufstieg schließlich zum Schneeberg. Für den Abstecher zum Seekopf zweigt links ein schmaler Wanderweg ab. Rechts gelangt man über eine große Wiesenfläche zum Gipfel des Hohen Nocks. Vom Hohen Nock steigt man sehr steil über felsiges Gelände bis zu einer Scharte ab. Nun beginnt der weglose Teil. Man folgt nicht dem Weg ins Tal, sondern wandert geradeaus entlang der Ostflanke des Gamsplan, zu dessen Gipfel. Der Übergang zur Wagenschartenspitze ist sehr felsig und teilweise mit roten Punkten markiert. Von der Wagenschartenspitze führen teilweise kaum sichtbare Steigspuren durch einen Wald aus dichten Latschen zum Gipfel des Brandlecks. Die Wegfindung hier ist nicht ganz einfach. Vom Brandleck folgt man unbedingt den Spuren am Grat entlang, um nicht fälschlicherweise ins Tal abzusteigen, sondern zum Mayrwipfl zu gelangen. Vom Mayrwipfel führt ein markierter Wanderweg über die verfallene Mayralm zum Parkplatz Haslersgatter.

Achtung: Aufgrund der Länge der Tour (gesamt 20h30 reine Gehzeit laut Anschrift auf den Wegweisern) sind zwei Tage und eine Übernachtung im Uwe-Anderle-Biwak einzuplanen!

Am gesamten Wegverlauf gibt es keine einzige Wasserquelle! Empfehlenswert ist die Tour daher, wenn noch einige aber wenige Schneefelder vorhanden sind.


Gehzeiten:

 

4 h                Bahnhof St. Pankraz - Spering

2 h 15            Spering - Schillereck

1 h 30           Schillereck - Hochsengs

1 h 30            Hochsengs - Gamskogel

1 h 30            Gamskogel - Rohrauer Größtenberg

2 h 30          Rohrauer Größtenberg - Seekopf

50 min         Seekopf - Hoher Nock

1 h 30            Hoher Nock - Gamsplan

30 min         Gamsplan - Wagenschartenspitze

2 h                Wagenschartenspitze - Brandleck

30 min         Brandleck - Mayrwipfl

2 h                 Mayrwipfl - Parkplatz




Route der Überschreitung des Sengsengebirges. Ausgehend von St. Pankraz über den Kamm zum Hohen Nock und weiter zum Mayerwipfel.
Karte zum Vergrößern anklicken

Anfahrt: mit dem Auto von Windischgarsten über Muttling zum Parkplatz Haslersgatter (letztes Stück über eine Schotterstraße) 

mit dem Rad weiter über den Radweg R31 zum Bahnhof Hinterstoder in St. Pankraz (Ausgangspunkt Wanderung)